Wann sollte mein Kind reiten lernen?

Bei Freyjas Ponyclub wird den Kindern die Balance-Findung auf dem Pferderücken nähergebracht. Der richtige Sitz auf dem Pferd ist das A und O des feinen Reitens. Pferdefreundliches Verhalten hat Priorität.

Bei uns sind Kinder ab ungefähr 4 Jahren herzlichst willkommen.

Wieso nicht gleich «richtig» reiten?

Es gibt immer wieder Anfragen und Erwartungen von Eltern, die an uns herangetragen werden, dass Kinder schon mit 6 Jahren doch «richtig» reiten lernen sollten. Wir wissen vom Angebot anderer Reiterhöfe, die Reiten ab vier Jahren anbieten, jedoch meist aus Eigeninteresse der Anlagenbetreiber, die auf das Geschäft mit dem frühen Nachwuchs setzen. 

 

Wir möchten Sie gerne über das geeignete Einstiegsalter und über unseren rückenfreundlichen Ansatz informieren. Kinder sollten erst ab dem Alter von 10 Jahren mit dem «leistungsorientierten» Reitunterricht beginnen.

Ausnahmen gibt es selbstverständlich, wenn Talent und Entwicklungsreife stimmen. 

 

Wir möchten Ihnen unsere Haltung gerne begründen. Zunächst aus der Sicht emotionaler und motorischer Entwicklungsreife:

Das Kind hat noch nicht die nötige Körperstabilität, um sich auf dem Pferd kontrolliert halten zu können. Aktives und selbständiges Reiten ist nur schwer möglich, da Kinder ein Tier solcher Grösse kaum «beherrschen» können. Auch Pferde, die brav im Kreis rumtrotten, stellen ein Risiko dar. Der Reitlehrer in der Mitte kann keinerlei Hilfestellung leisten, wenn ein Pferd scheut oder auch mehrere Pferde in der Abteilung durchgehen. Es sind dann die Kinder, die durch so ein Erlebnis überfordert wurden und mit dem Reiten ganz aufhören oder sehr lange angstbesetzt sind.

 

Wir möchten auch zu bedenken geben, dass Kinder eine unrealistische Selbsteinschätzung erhalten, wenn sie vermittelt bekommen, ein Pferd alleine und selbständig reiten zu können. 

 

Aus medizinischer Sicht:

Die medizinische Begründung dazu lautet: ….im 5. bis 8. Lebensjahr, in den Zeiten des gesteigerten Längenwachstums, ist die Reizbarkeit des Gewebes besonders gesteigert, und deshalb besteht gerade in diesem Lebensabschnitt die Gefahr der Überbeanspruchung.»

 

Das Stützgewebe kann die muskuläre Anforderung gar nicht leisten. Die Knochenstruktur und die Wachstumsfugen von Kindern sind noch sehr weich. Hoher Druck und Scherkräfte gefährden diese. Es kann zu Frakturen der Wachstumsfugen kommen. Die Wirbelsäule und die dazwischenliegenden Bandscheiben als Stossdämpfer werden durch unschönes und ungesundes «Plumpsen» auf dem Pferderücken stark belastet. Sie müssen das Körpergewicht tragen und Stösse abfangen. Die Nackenmuskulatur kann diese Kräfte  ebenfalls gar nicht abfangen.

Quelle: Team Pony Concept©

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